Letzte Einsätze:

 

Feuerwehr:

6.10.2017 / 20:56 Uhr

Containerbrand, Rathausstr. Stammbach

 

19.09.2017 / 10:04 Uhr

Wasserschaden, Schulstr., Stammbach

 

First Responder:

14.10.2017 / 10:18 Uhr

I, Stammbach

 

13.10.2017 / 23:00 Uhr

I, Stammbach

Termine:

 

Verein:

 

Jugendgruppe:

Sa  21.10.2017 / 16:00 Uhr

Greifzug

 

Einsatzgruppen:

Fr 20.10.2017 / 18:45Uhr

Kirchweihfreitagübung

 

Führungsdienst:

 

Atemschutzgeräteträger:

 

 

Wartungen/Pflege:

 

First Responder:

Fr 3.11.2017 / 19:00 Uhr

Unterricht

Arbeitskreis Fahrzeug:

 

Besuche seit dem 04.01.2012 

Schleifkorbtrage (mit Abseilspinne in Schutzhülle) auf LF 48/1 der Feuerwehr Stammbach

Schleifkorbtrage auf LF verladen

 

Rettung in schwierigem Gelände

 

Unter der Leiterlagerung der 4-teiligen Steckleiter befindet sich seit kurzem unsere Schleifkorbtrage mit der Abseilspinne auf dem LF.  Gerade für die Rettung von verletzten und nicht gehfähigen Personen ist diese Trage eine Ergänzung zum Spinboard und den Krankentragen. Auch lassen sich mit der Schleifkorbtrage mit einfachen Mitteln, Personen aus Gebäuden oder auch in steilen und unwegsamen Gelände retten. Hier z.B. bietet sich die "Seilbahn" oder die Verwendung von Steckleiterteilen an. Unbestritten bleibst natürlich die Verwendung bei der Eisrettung, einer der wichtigsten Verwendungsbereiche dieser Trage

Rückflussverhinderer der Fa. AWG

HLF mit Trinkwasserschutz ausgestattet

 

Problematik Unterdruck

Bei einer Differenz zwischen Wasserabgabe durch die Feuerlöschpumpe und der Abgabeleistung des Trinkwassernetzes kann sich ein Unterdruck in den Löschwasserleitungen bilden. Dieser pflanzt sich in die Trinkwasserleitung fort und es können Verunreinigungen in das Trinkwassernetz eingesaugt werden. Dadurch sind Trinkwasserverunreinigungen vorprogrammiert, die schwerwiegende Auswirkungen für die Bevölkerung haben können.

Die Feuerwehr kann sich unter Umständen dadurch sogar strafbar machen! Siehe dazu auch die aktuelle Trinkwasserverordnungen.

 

Problematik Druckstöße

Beim schnellen Schließen von Feuerlöscharmaturen (Kugelhahnverteiler) kann sich ein Druckstoß rückwärtig in die Trinkwasserleitung fortpflanzen. Die Trinkwasserleitungen sind nicht für die im Feuerwehreinsatz auftretenden Druckstöße ausgelegt.

Somit können erheblich Schäden im Leitungssystem verursacht werden. Die Suche nach den Schadstellen und die Reparaturen sind für den Markt Stammbach bzw. der Karlberggruppe zeitaufwändig und sehr kostenintensiv.

 

Einsatz

  • zur Absicherung von Standrohren gegen Rückdrücken, Rücksaugen oder Rückfließen von Löschwasser ins Trinkwassernetz
  • zur Trennung der Versorgungs- und Löschleitung
  • Montage direkt am Standrohr,  am Pumpeneingang oder Tankfüllleitung
  • Einbaurichtung unbedingt beachten (eingeprägter Flussrichtungspfeil)

 

Lösung

Armatur mit Rückflussverhinderer und Belüftungsventil zur Absicherung von Standrohren oder Überflurhydranten gegen Rückdrücken von Löschwasser  insbesondere bei Verwendung von Schaum oder /auch von Netzmittel bei unmittelbaren Anschluss an das Trinkwasserleitungsnetz, sowie Vermeidung von Leitungsunterdruck und Druckschlägen.

 

Die Funktionsweise

Die große durch eine Feder vorgespannte Rückschlagkappe im Rückflussverhinderer sorgt dafür, dass Löschwasser wieder in das Trinkwassernetz gedrückt wird. Sie schließt selbständig wenn ein Druckstoß ankommt.

Die Rückschlagkappe hat sehr wenig Druckverlusst: Bei 2500 l/min nur 1 bar. Die Belüfter arbeiten vollautomatisch. Bereits beim kleinsten Unterdruck im Löschwasserleitungsnetz strömt Luft von außen ein und verhindert einen Unterdruck in der Löschwasserleitung. Dadurch wird die Trinkwasserleitung vor Verunreinigungen und Schäden geschützt. Ist nach dem Einsatz ein Restüberdruck in der Leitung, kann dieser mit Hilfe des Druckentspannungsventils beseitigt werden, und die Armatur abgekuppelt werden.

 

weiterführende Infos

DVGW-Arbeitsblatt W 408 (Abschnitt 5.2): „...die nach dem Standrohr verwendeten Geräte und  Einrichtungen müssen so beschaffen sein, dass auch durch Fehlbedienung ein Rücksaugen, Rückdrücken oder Rückfließen von Löschwasser in das Trinkwassernetz ausgeschlossen ist.“
• DVGW-Arbeitsblatt W 405 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung“:
Regelung der Menge und Vorgehensweise zur Löschwasserversorgung

Das LF wurde auf das Schaummittel 1% umgestellt

 

 

Bei unserem HLF verwenden wir das Dr. Sthamer Mehrbereichsschaummittel K1% schon von Anfang an und sind mit dem Verbrauch und der Wirkungsweise sehr zufrieden.

Aus diesem Grund entschlossen wir uns, dieses Schaummittelkonzentrat auch auf dem LF zu verwenden. Dies schafft geringere Vorhaltungskosten und vor allem vermeiden wir die logistischen Probleme in der Beschaffung und Lagerung.

Dass dieses Schaummittelkonzentrat auch mit unseren bestehenden Geräten (Zumischer, Schwerschaumrohr und Mittelschaumrohr) benutzt werden kann, musste ein sogenannter Z-Select am Zumischer "zwischengeschaltet" werden.

 

Bei dem Zumischer sind folgende Einstellungen unbedingt erforderlich:

  • Das "alte" Einstellrad seitlich am Zumischer mit dem Aufdruck 1-6 bleibt bis zum Anschlag geöffnet und ist im Moment mit Kabelbinder gegen Verdrehen gesichert
  • Zwischen dem ursprünglichen Storzanschluss und dem Zumischer wurde eine Z-Select eingeschraubt
  • an dieser Z-Select wird ausschließlich die Dosierung eingestellt
  • zwei Bereiche sind an der oberen drehbaren Skala einstellbar. Der Bereich Z2 und der Bereich Z4
  • Dieser muss unbedingt bei uns auf den Bereich "Z4" stehen, weil unsere Schaumrohre 400Liter Durchflussmenge haben
  • In diesem Z4-Bereich ist eine Einstellung 0,1%, 0,5% oder 1% möglich (Netzmittel - Mittelmass oder normale Verschäumung)
  • Die Einbaurichtung, bzw. die Fließrichtung des Zumischers bei Verbau in die Förderleitung ist nach wie vor zu beachten und auf der Seite mit dem schwarzen Pfeil dargestellt.
  • Drei Kanister mit K1% Schaummittel sind verladen, dies ist das gleiche wie im HLF und ist auch so verwendbar und untereinander mischbar